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Sieben Musikvideos für KREIDLER /// Retrospektiven mit Filmen von Heinz Emigholz in Washington, São Paulo, Rio de Janeiro und Buenos Aires

Vier Filme von Heinz Emigholz im Berlinale Forum 2017

DIE STREETSCAPES SERIE

Kapitel I: 2+2=22 [The Alphabet]
Kapitel II: Bickels [Socialism]
Kapitel III: Streetscapes [Dialogue]
Kapitel IV: Dieste [Uruguay]

2+2=22 [The Alphabet]2+2=22 [The Alphabet] – (Deutschland, 2013-17, 88 Minuten)
Gedreht in Tiflis, Georgien, Stimme von Natja Brunckhorst. Eine Dokumentation der
CD-Produktion ABC von Kreidler (Thomas Klein, Alexander Paulick, Andreas Reihse, Detlef Weinrich) plus 26 Notizhefte von Heinz Emigholz und 26 Straßenszenen.

Uraufführung: Samstag, 11. Februar: 16:30 h im Delphi
Wiederholung: Samstag, 18. Februar: 11:00 h im CineStar 8 

Bickels [Socialism]Bickels [Socialism] – (Deutschland/Israel, 2015-17, 92 Minuten)
Gedreht in São Paulo und Israel, Stimme von Galia Bar Or. Im Kulturzentrum Casa do
Povo in São Paulo wird eine Dokumentation von 22 Bauwerken des Kibbutz-Baumeisters Samuel Bickels (1909-1975) aufgeführt. Als Appendix: The Story of Vio Nova.

Uraufführung, Sonntag, 12. Februar: 14:00 h in der Akademie der Künste
Wiederholung: Samstag, 18. Februar: 13:45 h im CineStar 8 

Streetscapes [Dialogue]Streetscapes [Dialogue] – (Deutschland, 2015-17, 132 Minuten)
John Erdman, Jonathan Perel und Natja Brunckhorst in Gebäuden von Julio Vilamajó, Eladio Dieste und Arno Brandlhuber. Spielfilm geschrieben von Heinz Emigholz und Zohar Rubinstein, gedreht in Uruguay und Berlin. Ein Dialog, der zu einem Film wird.

Uraufführung: Montag, 13. Februar: 18:45 h im Delphi
Wiederholung: Sonntag, 19. Februar: 11:00 h im CineStar 8

Dieste [Uruguay]Dieste [Uruguay] – (Deutschland, 2015-17, 95 Minuten)
Gedreht in Uruguay und Spanien. Eine Dokumentation von 29 Bauwerken des uruguayanischen Architekten und Schalenbaumeisters Eladio Dieste (1917-2000).
Als Prolog drei Bauwerke von Julio Vilamajó im Montevideo der 1930er Jahre.

Uraufführung: Mittwoch, 15. Februar: 19:00 h in der Akademie der Künste
Wiederholung: Sonntag, 19. Februar: 14:15 h im CineStar 8

Le Corbusier [|||||] Asger Jorn [Relief]

Film von Heinz Emigholz

Der Film konfrontiert zwei Bauwerke miteinander: die 1931 erbaute Villa Savoye von Le Corbusier und das Grand Relief von Asger Jorn aus dem Jahr 1959.

Der 2015 gedrehte Film Le Corbusier [|||||] Asger Jorn [Relief] zeigt die 1931 erbaute Villa Savoye von Le Corbusier und das Grand Relief von Asger Jorn aus dem Jahr 1959. Er verbindet damit, was nach ideologischer Maßgabe ihrer Macher nicht zusammengehört.

The Airstrip Plakat

The Airstrip

Aufbruch der Moderne – Teil III / Photographie und jenseits – Teil 21
Heinz Emigholz, D 2013, 108 Minuten

Man stelle sich einen Luftraum vor, in dem eine Bombe abgeworfen wurde, die noch nicht ihren Explosionsort erreicht hat. Sie fliegt auf ihn zu und ist nicht mehr zu stoppen. Die Zeit zwischen dem Abwurf und der Explosion der Bombe ist weder Zukunft – denn die unweigerliche Zerstörung hat ja noch nicht stattgefunden – noch ist sie Vergangenheit, da diese unweigerlich im Begriff ist, zerstört zu werden. Die Flugzeit der Bombe beschreibt so das absolute Nichts, die Stunde Null, bestehend aus all den Möglichkeiten, die es im nächsten Moment nicht mehr gibt. Eine Geschichte also, die aufhören wird, bevor sie angefangen hat, und die hier aus Trotz erzählt wird: Eine Architekturreise von Berlin über Arromanches, Rom, Wroclaw, Görlitz, Paris, Bologna, Madrid, Buenos Aires, Atlantida, Montevideo, Mexico City, Brasilia, Tokyo, Saipan, Tinian, Tokyo, San Francisco, Dallas, Binz und Mexico City nach Berlin – ins Bodenlose. Mehr...

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The Airstrip (Stills)

Perret Plakat

"This gloriously controlled study of the work of French architect Auguste Perret ... re-creates the tension between the ultrarational and the subtly exuberant in the architect's best work." (Best of 2012, ARTFORUM)

Perret in Frankreich und Algerien

Aufbruch der Moderne – Teil II / Photographie und jenseits – Teil 20
Heinz Emigholz, D 2012, 110 Minuten

Der Film zeigt dreißig Bauwerke und Ensembles der französischen Architekten und Bauingenieure Auguste und Gustave Perret. Auguste Perret (1874-1954) hat den Betonbau meisterlich verfeinert und zu einem klassischen Ausdruck gebracht. Mehr...

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Perret (Stills) / Presse-PDF

Parabeton Plakat

"All architecture is what you do to it when you look upon it." (Walt Whitman)

Parabeton - Pier Luigi Nervi und römischer Beton

Aufbruch der Moderne – Teil I  / Photographie und jenseits – Teil 19
Heinz Emigholz, D 2011, 100 Minuten 

PARABETON zeigt in chronologischer Abfolge siebzehn in Italien und Frankreich noch erhaltene Bauwerke des italienischen Bauingenieurs Pier Luigi Nervi (1891-1979). Als Erfinder stilbildender Konstruktionen ist Nervi der Großmeister des Betonbaus und der Architect’s Architect des 20. Jahrhunderts. Der Film verbindet seine kühnen Konstruktionen mit filmischen Studien antiker Bauten aus römischem Beton. Mehr...

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Parabeton (Stills) / Flyer / Berlinale Katalog

The Formative Years Plakat

The Formative Years

Extended Version
Zehn Filme (1972–2004) von Heinz Emigholz

SCHENEC-TADY I  (1972/73, 16mm, stumm)
SCHENEC-TADY II  (1973, 16mm, stumm)
ARROWPLANE  (1973/74, 16mm, stumm)
TIDE  (1974, 16mm, stumm)
SCHENEC-TADY III  (1973/75, 16mm, stumm)
HOTEL  (1975/76, 16mm, stumm und Ton)
DEMON 
(1976/77, 16mm, Ton)
THE BASIS OF MAKE-UP I-III  (1974-2004, 35mm, Ton)

Alle sieben 16mm-Filme von THE FORMATIVE YEARS werden für die Filmsammlung des Österreichischen Filmmuseums restauriert.

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The Formative Years in NYC

A Scene Near Schenec-Tady

Heinz Emigholz



Von Anfang bis Mitte der 70er Jahre habe ich eine Serie von Filmen produziert, die ein kompliziertes Wechselspiel zwischen abstrakten zeitlichen Kompositionen - respektive filmischen Bewegungen - und ausgewählten städtischen und natürlichen Landschaften beinhalten.

Die Filme - ARROWPLANE, TIDE und drei Folgen von SCHENEC-TADY - sind zwischen 19 und 40 Minuten lang und bestehen aus Tausenden von Fotografien, die nach einem vorher festgelegten Plan im Einzelbildverfahren mit einer Bolex-Kamera auf 16 mm-Film aufgenommen wurden. Der Standpunkt, von dem aus jeweils fotografiert wurde, war genau gewählt. Kennzeichnungen am Stativ und auf der Zoomlinse der Kamera ermöglichten die Fixierung aller von diesem Standpunkt aus möglichen Bilder in einem Koordinatensystem. In dieses System hinein wurden vor der Aufnahme der Filme Scores geschrieben – Kompositionen für einzeln zu fotografierende Bilder, die in der Abfolge ihrer späteren Projektion ein bestimmtes filmisches Ereignis erzeugten. Einem Brief an Birgit Hein vom 31. Januar 1977, den ich in Vorbereitung einer Installation meiner Filme auf der documenta 6 geschrieben habe, entnehme ich folgende Beschreibung des Scores:


Zeichnung (439) aus DIE BASIS DES MAKE-UP

"Schweißausbruch nach einer abgebrochenen Recherche, grelles Neonlicht, Nebel am Horizont, Deplaziertheit als Lebenselexier, wieder der Alptraum, von einem Radfahrer umgefahren worden zu sein. CC – der Campo Cervino in Sezze, südlich von Rom. Darauf zwei Traumhäuser mit Blitzeinschlägen, nachgebildet dem Tempel des Jupiters im nahegelegenen Terracina aus dem ersten Jahrhundert vor Christi, eines der ersten Bauwerke aus römischem Zement. Die Jahrtausende alten Abdrücke der Holzverschalungen sind darin zu sehen und zu betasten wie solche von gestern. In Draufsicht ein offengelegtes Gehirn mit zurückgeklappten Hautlappen. Zwischen den beiden Gehirnhälften eingezwängt steht Ueli Etter in der Länge verzerrt vor seinem Apartment in Hollywood, 1995. Ein Turner mit vorgebeugtem Oberkörper berührt mit seiner linken Handfläche den Boden. In der unteren Bildhälfte die Silhouette meiner Haare und Stirn auf der Einladungskarte für die Ausstellung Seit ich blond bin, färbe ich mir die Haare in der Galerie Zwinger, Berlin 1989." (Aus: arsenal, juli/august 14).

(1997)

Publikation THE END* von Heinz Emigholz kostenlos als Download /// DIE BASIS DES MAKE-UP, 604 Zeichnungen von Heinz Emigholz, Begleitbuch zur Ausstellung im HAMBURGER BAHNHOF 2008, 608 Seiten, € 30 /// Katalog MUSEUM FÜR GEGENWART No. 11 – HEINZ EMIGHOLZ mit Texten von Eugen Blume, Art Spiegelman, Hartmut Bitomsky, Hanne Loreck, Stefan Ripplinger, Marc Ries, Donatelle Chiancone-Schneider und Frieda Grafe, 56 Seiten, € 10

Hamburger Bahnhof Panorama
  • 1974. Projekt '74, Köln (Beteiligung)
  • 1977. documenta 6, Kassel (Beteiligung)
  • 1977/78. Film als Film, Kunstverein Köln, Hayward Gallery, London (Beteiligung)
  • 1982. Normalsatz, Buch Handlung Welt, Hamburg
  • 1986. Ich hätte auch gern einen Körper gehabt, Galerie Eisenbahnstraße, Berlin
  • 1988. Der Untergang der Bismarck, Zwinger Galerie, Berlin
  • 1988/89. BiNationale, Düsseldorf / Boston / Minneapolis / Houston (Beteiligung)
  • 1989. Seit ich blond bin, färbe ich mir die Haare, Zwinger Galerie, Berlin, und XPO Galerie, Hamburg
  • 1991. Krieg der Augen, Kreuz der Sinne (Skizze), Galerie Martin Schmitz, Kassel
  • 1991. Plakate, Zwinger Galerie, Berlin
  • 1991. Die Erschöpfung (Enzyklopädie), Kunsthalle Bremerhaven
  • 1992. Zwei Essays (Filmphotographie/Photographie), Galerie Fischinger, Stuttgart
  • 1992. Photographie und jenseits, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 1993. Seit Freud gesagt hat, der Künstler heile seine Neurosen selbst, heilen die Künstler ihre Neurosen selbst. Zeichnungen, Texte, Filme. Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • 1994. Zeichnungen und Plakate, Goethe Institut, Madrid
  • 1994. Die Basis des Make-Up (1974-1994), Hamburger Kunsthalle
  • 1994. Depot, Galerie Martin Schmitz, Kassel
  • 1997. In medias res – Berliner Medienkunst in Istanbul. Dolmabahce Palast, Istanbul (Beteiligung)
  • 1998. Die Basis des Make-Up (1974-98), Zwinger Galerie, Berlin
  • 1999. das xx. jahrhundert – ein jahrhundert kunst in deutschland. Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin (Beteiligung)
  • 2000. Die Basis des Make-Up (1974-2000), Galerie argos, Brüssel
  • 2001. Die Basis des Make-Up (1974-2001), Kunstverein München
  • 2001. Die Basis des Make-Up, Galerie Hubert Bächler, Zürich
  • 2006. Recherchen zur Basis des Make-Up, Zwinger Galerie, Berlin
  • 2004. Heinz Emigholz / Michael Snow, Goethe Institut, Toronto
  • 2007/08. Die Basis des Make-Up (1974-2007), Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • 2008. Neue Schwarze Blöcke, Galerie Hubert Bächler, Zürich
  • 2008/09. Sense of Architecture, Architekturbiennale, Venedig / Künstlerhaus Graz
  • 2010. The Formative Years (Sieben Filme, 1972-77), Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin
  • 2010. 2,5 Dimensional - Film Featuring Architecture, deSingel, Antwerpen (Beteiligung)
  • 2010. Die gezeichnete Welt, Kunstverein Ingolstadt
  • 2010/11. Je mehr ich zeichne – Zeichnung als Weltentwurf, Museum für Gegenwartskunst Siegen (Beteiligung)
  • 2010. The Formative Years – Extended Version, Extra City, Antwerpen
  • 2010. Photography and beyond – Three Films, Installation. Petach Tikva Museum, Tel Aviv
  • 2011. Eine Serie von Gedanken – Vier Filme, Installation. Zwinger Galerie, Berlin
  • 2011. Einrichten. Zwinger Galerie, Berlin (Beteiligung)
  • 2011. The Formative Years – Sieben Filme, Installation. Wyoming Building, NYC
  • 2012. Utopie Gesamtkunstwerk. 21er Haus, Wien (Beteiligung)
  • 2015. What Moves Us. Museum Jorn, Silkeborg (Beteiligung)
  • 2015. The Dialogic City – Berlin wird Berlin. Berlinische Galerie, Berlin (Beteiligung)
  • 2016. Rohschnitt Dieste. gkg, Bonn