Ecce Mole
Ecce Mole
Film von Heinz Emigholz
I 2025, 28 min
Zwei Gebäude von Alessandro Antonelli (1798 - 1888).
Uraufführung
New York Film Festival, 2025
Regie
Heinz Emigholz
Kamera und Schnitt
Heinz Emigholz, Till Beckmann
Ton
Ueli Etter
Musik
Kreidler
Tongestaltung und Mischung
Christian Obermeier, Jochen Jezussek
Postproduktion und VFX
Till Beckmann
Produzenten
Heinz Emigholz, Mark Peranson
Produktion
Heinz Emigholz Filmproduktion, Museo Nazionale del Cinema Torino
Gefördert von
Mole Antonelliana, Museo Nazionale del Cinema Torino, Präsident: Enzo Ghigo, Vizepräsident: Gabriele Molinari, Vorstand: Allessandro Bollo, Paolo del Brocco, Elisa Giordano, Direktor: Carlo Chatrian, Fetta di Polenta: Franco Noero
Dank an
GTT, Carlo Chatrian, Roberta Bonalanza, Stefano Boni, Elisa Giordano, Bianca Girardi, Francesca Gobbo, Kurt Cuma Osan, Amraooui Rabil, Daniele Tinti
Die Dreharbeiten in La Mole fanden im Mai 2025 statt, während der Ausstellung „The Art of James Cameron” (Februar bis August 2025). Ein besonderer Dank gilt der Avatar Alliance Foundation, Kim Butts und Maria Wilhelm sowie der Cinémathèque Française, den Produzenten der Ausstellung.
Synopsis
Photographie und jenseits – Teil 36
“Vorhin gieng ich an der mole Antonelliana vorbei, dem genialsten Bauwerk, das vielleicht gebaut worden, – merkwürdig, es hat noch keinen Namen – aus einem absoluten Höhentrieb heraus, erinnert an gar nichts außer an meinen Zarathustra. Ich habe es Ecce homo getauft und im Geiste einen ungeheuren freien Raum herumgestellt." - Friedrich Nietzsche, 1888
Teil 36 der Reihe „Photographie und jenseits“ von Heinz Emigholz, ECCE MOLE, stellt zwei Gebäude des italienischen Architekten Alessandro Antonelli (1798–1888) in Turin gegenüber, die 500 Meter voneinander entfernt liegen: die Privatresidenz Casa Scaccabarozzi, besser bekannt als Fetta di Polenta (1840), und die Mole Antonelliana (1889). Die Mole sollte ursprünglich als Synagoge dienen, wurde jedoch vor ihrer Fertigstellung von der Stadt erworben und wurde zu einem Denkmal der nationalen Einheit und schließlich zum Symbol Turins. Mit einer Höhe von 167,5 m dominiert sie die Skyline der Stadt und ist nach wie vor das höchste unverstärkte Backsteingebäude der Welt. Seit 2000 beherbergt die Mole das Nationale Kinomuseum (Museo Nazionale del Cinema).
ECCE MOLE ist eine prägnante und geheimnisvolle Studie über Gegensätze: öffentlich und privat, innen und außen, oben und unten, Realität und Kino, Himmel und Hölle. Es ist der erste von fünf Kurzfilmen, die vom Museo Nazionale del Cinema anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums in dem Gebäude in Auftrag gegeben wurden. Die Dreharbeiten fanden im Mai 2025 statt.
Stills:







