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Die Basis des Make-Up - Kritiken

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Die Basis des Make-Up
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F. Grafe
D. Holland-Moritz
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Claus-Wilhelm KlinkerKritiken

„Den anderen zu beherrschen, ohne daß er es merkt. Den anderen töten, indem man ihn liebt. Das sind Geschichten, die vor Emigholz’ magischer Kamera in Muster aufgelöst werden, in Muster wie ‘sich verweigern’, ‘sich streiten’, ‘einander die Wahrheit sagen’. Alle diese Satz-Bild-Muster, diese Dreiecke, Quadrate, Kreise, Mäander ergeben den Teppich seines Films. Das Muster ist die Handlung, es erzeugt die Spannung.“
Benedikt Erenz, DIE ZEIT, 16/1985

„Daß dabei einem, der als Goy bezeichnet wird, der Kopf in die Backröhre gestopft wird, erinnert mich nur an die arme Sylvia Plath, die sich so das Leben nahm. Aber Problematik von Frauen ist an der Basis des Make-Up wohl kaum gefragt.“
Anne Rose Katz, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 20. April 1985

Eckhard Rhode „Und das Kulturhaus-Orchester Bukarest spielt dazu; ‘Maso-Hymnen’ hat Emigholz diese weinerlichen bis aggressiver Aufnahmen aus dem Jahr 1949 genannt.“
DER SPIEGEL, 16/1985

„Nicht nur die Videos werden gehortet, sondern auch Bücher, Zeitschriften, Magazine: das Stoff- und Story-Archiv eines Amateur-Hollywood. Und in einer Szene sieht man, wie sich zwei Männer gegenseitig die Schnauzbärte abrasieren. Die ‘Spiegel’ Video und Film werden nachgeahmt. Kindlich-erotisch spielt ‘Natur’ das Künstliche. Der Spiegelmensch der Romantik. Schlemihl hat seinen Schatten wieder.“
Ulrich Kurowski, EPD FILM, 10/90



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